Regie

Es ist unglaublich spannend und vor allem lustig, ein Kabarettprogramm entstehen zu sehen.

Mit folgenden großartigen Künstlerinnen durfte ich bis jetzt zusammenarbeiten:

Saison 2021/22

Fotocredit: Martin Schneider
Fotocredit: Martin Schneider

Elli Bauer - überschnurchdittlich

Premiere: 3.5.2022/ Kulisse Wien

 

In überschnurchdittlich behandelt Elli Bauer den Wunsch nach allgemeingültigen, einfachen Antworten in einer Zeit, wo nicht klar ist, woran man sich noch festhalten kann. Mit einem besonderen Gespür für originelle Themen und viel trockenem Humor lässt sie das Publikum an ihrem Alltag teilhaben. So hat das letztens zumindest ihr Nachbar-Mops Princess beim Verzehren einer Ischler-Schnitte behauptet.

 

Fotocredit: Philip Herzhoff
Fotocredit: Philip Herzhoff
Christl Sittenauer - Frauen sind keine Menschen

Ausgezeichnet mit: St.-Prosper-Kabarettpreis 2022

"Es kann doch nicht sein, dass wir im Weltraum Urlaub machen können, es aber nicht schaffen, mehr Gleichstellungin der Welt herzustellen!"

 Christl Sittenauer geht schon von Berufswegen wissenschaftlich an die Sache Gendern und Gleichberechtigung heran und zeigt anhand zahlreicher Feldversuche, wie und wo wir scheitern. Sie hinterfragt den Sinn von Normpersonen, gendert sich durch Kinderbücher und holt sich ihren persönlichen Kick nachts beim Park and Ride. 

Aber auch ihr gelingt es ihr nicht immer richtig und korrekt zu sein, so entzündet sie ein feinfühliges und spitzfindiges Auf- und Ab der Missverständnisse und schießt damit alle Denkweisen in den Weltall.

Saison 2019/20

Fotocredit: Xenia Trampusch
Fotocredit: Xenia Trampusch

Katie LaFolle - Furios

 

"Wild und ein bisserl rabiat fühlt sich Katie La Folle auf dieser Welt. Mit dem Rennrad fährt es sich halt am besten in Richtung Entschleunigung. Ekstatisch tanzend oder dynamisch schweigend - ohne Achtsamkeit geht heute gar nichts.

Aber bringt Polyamorie, Social Media Detox und die Entdeckung der eigenen Wildnis tatsächlich mehr Liebe für alle? Wie sollen Welt und Mensch great again werden, wenn Baywatch abgesetzt bleibt?

Reicht es aus, am Kreuzfahrtschiff auf Strohhalme zu verzichten? Wann hat man fertigmeditiert und genug losgelassen? Und was wurde aus der guten alten Zeit?

Warum mit reversibler Jungfräulichkeit die Geburtenrate doch nicht sinkt und in der Sauna die schönsten Menschen anzutreffen sind, verrät Katie La Folle in Ihrem neuen Programm. Pure Liebe, Wienerlied und zelebrierter Wahnsinn. Es wird wild, es wird ekstatisch, es wird FURIOS."

 

Fotocredit: Moni Fellner
Fotocredit: Moni Fellner

Isabel Meili - Genug

Ausgezeichnet mit: Publikumspreis "Freistädter Frischling 2020"

Wann ist genug wirklich genug und bin ich jemals genug?

Wo hört gesunde Selbstliebe auf und wann beginnt krankhafter Narzissmus? Und wann um alles in der Welt ist eigentlich alles so kompliziert geworden?Wünschen Sie sich nicht auch manchmal die 90er Jahre zurück, als die größte Herausforderung noch die tägliche Tamagochi-Fütterung war und alles bunt, sorglos und frei von jeglichen (a)sozialen Medien?
Isabel Meili pendelt zwischen Genügsamkeit und einer nicht stillbaren Gier, mag Tiere aber hasst Fische, plädiert für ein besseres Miteinander jedoch Nulltoleranz bei Schmatzgeräuschen.
Die junge Schweizerin ist voller Gegensätze, ihr Humor so vielschichtig wie sie selbst.
 Da treffen Infantlität auf Hedonismus und Parodie auf Pointenhagel. Genug - eine Hommage an die Selbstliebe und eine Liebeserklärung an die 90er.

Fotocredit: Stefan Grauf-Sixt
Fotocredit: Stefan Grauf-Sixt

RaDeschnig - Doppelklick

Ausgezeichnet mit: "Österreichischer Kabarettpreis/Programmpreis 2019"

 

"Sich gegenseitig zu beschimpfen ist doch immer noch der schönste Beginn für einen liebevollen Gedankenaustausch! Mit den selben Genen, aber völlig unterschiedlichen Suchergebnissen verlassen zwei Schwestern für einen Abend die Gemütlichkeit ihrer Paralleluniversen, um sich ihre verschiedenen Sichtweisen auf die großen Themen des Alltags ungefiltert um die Ohren zu hauen.

Doppelklick ist ein Programm über Annäherung in Zeiten von gegenseitiger Abschottung und ein Hoch darauf, sich einfach mal so richtig anzuschreiben!"

 


Fotocredit Header: Helena Wimmer